Das zweischichtige Einbauverfahren „heiss auf heiss“
Diese innovative Technik im Strassenbau, erstmals durch Awestra in die Schweiz gebracht und angewendet, hat sich inzwischen schon bei mehreren Einsätzen erfolgreich bewährt. Der zweischichtige Einbau ist eine besonders wirksame Bauweise, um langlebige Strassen herzustellen. Dabei werden Binder- und Deckschicht als Walzasphalte „heiss auf heiss“ gleich miteinander eingebaut. Daraus ergeben sich viele Vorteile.
Anstelle der üblichen 8 cm Binder- und 4 cm Deckschicht kann ein anderes Schichtdickenverhältnis gewählt werden, denn die beim Einbringen noch heisse Binderschicht verhindert ein schnelles Auskühlen der Deckschicht. Diese höhere Temperatur ermöglicht den Einbau dünnerer Deckschichten von 2 bis 2.5 cm. Dadurch lassen sich wiederum beim Endverdichten durch Walzen höhere Verdichtungsgrade bei geringen Hohlraumgehalten erzielen.
InLine-Pave führt zu höchster Ebenheit und Langlebigkeit der Fahrbahnen. Durch den hohen Verdichtungsgrad, in Verbindung mit der Schichtdicke, wird die Wärmestandfestigkeit erhöht, was der Bildung von Spurrinnen massiv entgegenwirkt; ebenso wird dadurch die Wasserundurchlässigkeit der Deckschicht besser. Das „heiss auf heiss“-Verfahren ergibt eine hervorragende monolithische Verzahnung der beiden Schichten - eine weitere wesentliche Voraussetzung für die Langlebigkeit der Strasse.
Mit InLine-Pave lassen sich also:
- Kosten sparen (u.a. weniger Deckschichtmaterial, weniger Transporte, keine Bitumenemulsion);
- die Lebensdauer und Qualität der Strasse erhöhen (besserer Schichtenverbund und niedriger Hohlraumgehalt)
- die Bausaison verlängern (das Verfahren erlaubt den Einbau auch in kühleren Regionen und Jahreszeiten)










